Stefan Hänsch

inspirieren – prägen – bewegen

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Kennst du das? Du triffst zufällig auf eine bestimmte Person und du merkst sofort: “Die hat irgendwas Besonderes.”

Du besuchst den Gottesdienst einer Kirche und denkst: “Irgend etwas ist hier anders.”

Du hältst das Produkt einer gewissen Marke in der Hand und du denkst: “Wieso kaufen das alle wie wild?”

Die Antwort ist ganz einfach. Den Unterschied macht das gewisse Etwas. Die einen haben es. Die anderen haben es nicht.

Auf den ersten Blick kann man selten sagen, was es konkret ist. Craig Groeschel, Pastor der Lifechurch, sprach auf dem letzten Willow Creek Kongress in Karlsruhe über diese Thema. Er nannte drei Punkte, die er in Gemeinden beobachtet hat, die das gewisse Etwas haben.

1. Das gewisse Etwas ist ein laserscharfer Fokus!

Das gewisse Etwas bedeutet zu wissen, wer du bist, wie dein Auftrag lautet und wer deine Zielgruppe ist. Die Leiter dieser Organisationen haben keine Angst, Dinge, die nicht ins Bild passen, auch wieder aufzugeben.

2. Das gewisse Etwas macht aus Hindernissen Chancen.

Egal, was Du vorhast: An Hindernissen wird es nie mangeln. Vielen Menschen fällt es da schwer wirklich zu glauben, dass Gott ihnen alles gegeben hat, was nötig ist, um zu tun, was Er durch sie tun will. Wer diese Angst jedoch überwindet, der erkennt bald, dass sich hinter jedem Problem eine bisher unentdeckte Möglichkeit verbirgt. Diese Erkenntnis macht das gewisse Etwas aus.

3. Das gewisse Etwas ist die Bereitschaft zu scheitern.

Menschen mit dem gewissen Etwas sind sich bewusst, dass nur durch Scheitern hindurch Wachstum möglich ist. Erleben sie im Rahmen ihrer Arbeit einen Mißerfolg, schütteln sie diesen ab und machen zuversichtlich weiter.


Auch wenn Groeschel von Kirchen sprach, glaube ich persönlich, dass diese drei Punkte eins zu eins auf Menschen zu übertragen sind.

Selbst wenn man die Geschichte von Erfolgsprodukten mit dem gewissen Etwas betrachtet, gab es mindestens einen Punkt in deren Geschichte in der sie kurz vor dem Scheitern alles auf eine Karte gesetzt haben, um Hindernisse zu überwinden.

Wenn du die folgenden drei Punkte ernst nimmst und regelmäßig darüber nachdenkst, könnte es passieren, dass man dir als Person und der Organisation, die du leitest bald das gewisse Etwas nachsagt. Probiere es einfach mal aus.

1. Konzentriere dich auf die Dinge, die deinem messerscharf formulierten Lebensziel entsprechen.

2. Klopfe jedes Hinderniss nach neuen Möglichkeiten ab.

3. Sei bereit zu scheitern.

Image: djcodrin / FreeDigitalPhotos.net

Kommentare

Eine Antwort to “Das gewisse Etwas”

  1. Na, war da jemand auf dem Willow Kongress? :)

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